Erhöhen der Autarkie mit Batteriespeicher

Wie kann man Energiekosten senken und dabei die Autarkie erhöhen?

Die beste Grundlage, um die eigenen Energiekosten zu senken, unabhängiger von steigenden Strompreisen zu sein und gleichzeitig etwas für die Energiewende zu tun, ist die Anschaffung eine PV-Anlage.

Mit der Kraft der Sonne lässt sich einiges an Energie erzeugen, die dann selbst verbraucht werden kann. Jedoch wird häufig sogar mehr Energie produziert, als benötigt wird. Diese überschüssige Energie wird dann in das öffentliche Stromnetz eingespeist und man erhält dafür eine Einspeisevergütung.

Das fühlt sich zunächst gut an und es hilft bei der Amortisationsrechnung der PV-Anlage. Jedoch kommt hinzu, dass die Sonne natürlich nur tagsüber scheint, also die Energie für Standby-Verbräuche oder zur Nutzung von Elektrogeräten in der Abend-/Nachtzeit aus dem Stromnetz bezogen werden muss. Für den sog. Autarkiegrad ist dies nicht förderlich.

Diese Vorgehensweise war jahrelang der reguläre Weg, da das Speichern von elektrischer Energie in einen Batteriespeicher verhältnismäßig teuer war. Die hohen Einspeisevergütungen, die teilweise höher waren als die Strombezugskosten, aus der Anfangszeit der PV-Branche sind mittlerweile nicht mehr zu haben. Bei Neuanlagen liegt diese Vergütung unter 0,09€/KWh.

EIne Photovoltaikanlage auf einem Dach

Die neuen Batteriespeicher, z. B. von TESLA, ermöglichen es diese Vorgehensweise zu überdenken, da die selbst produzierte Energie natürlich deutlich preiswerter und die erwirtschaftete Einspeisevergütung wesentlich geringer ist als die zugekaufte Energie.

Eine Tesla Powerwall im Außenbereich eines Smart Homes

Volle Übersicht über die eigene Energie

Die Smartphone APP von Tesla bereitet alle Leistungsdaten sehr übersichtlich und nutzerfreundlich auf, sodass man sich schnell einen Überblick über seine Energie verschaffen kann.

Neben der graphischen Visualisierung des aktuellen Verbrauchs und Energieflussrichtung, also Energieproduktion/-bezug aus dem Netz oder dem Speicher, stehen auch historische Daten, zur Verfügung.

Um die Werte noch tiefergehend betrachten zu können, haben wir die Zahlen noch detaillierter aufgearbeitet.

Wie zu sehen ist, wurde in dieser Woche eine Energie von 82,5 KWh verbraucht. Die Photovoltaik-Anlage hat, trotz den winterlichen Bedingungen, 64,8 KWh Energie produziert.

Die produzierte Energie wurde jedoch nicht eingespeist, sondern sie wurde dafür genutzt den Batteriespeicher zu füllen. Somit konnte auch noch nach Sonnenuntergang die selbstproduzierte Energie i.H.v. 29,6 KWh genutzt werden. Aus dem Stromnetz wurden nur noch 31,4 KWh bezogen und es konnte sogar noch 1,2 KWh eingespeist werden, weil der Speicher an manchen Tagen bereits vollgeladen wurden.

Die Tesla Powerwall App Energieübersicht
Die Tesla Powerwall App mit Energieverlauf

Die Energieverbräuche im Detail

Im Detail teilte sich die PV-Produktion wie folgt auf:

Die Energieaufteilung der Photovoltaikanlagen Produktion

Die produzierte Energie (64,8 KWh) wurde im Schnitt nur zu 37,8% für den direkten Eigenverbrauch eingesetzt. 60%, also 42 KWh, wurden gespeichert und 2,2% wurden eingespeist.

Der Energiemix dieser Woche sieht demnach wie folgt aus:

Der Zukauf an Energie aus dem Stromnetz konnte mit Hilfe der Powerwall deutlich minimiert werden und lag bei nur noch 38%, anstatt 74. Die Autarkie liegt demnach bei 62%, statt 26%.

Der Energiemix mit Photovoltaikanlage in KWh

Wenn man nun auf die Monate im Frühjahr und Sommer blickt, lässt sich, je nach Ausstattung des Hauses und der angeschlossenen Verbraucher, mit einem solchen Setup eine Autarkie von über 90% realisieren.

Gerne beraten wir Sie auch zu Ihrer individuellen Lösungen. Mit uns und den richtigen Komponenten erhöhen Sie Ihre Autarkie und sparen zudem noch nachhaltig Energiekosten!

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